Freitag, 10. Juni 2016

VG Loreley - Veranstaltungen in der KW 24

Veranstaltungen im Tal der Loreley für die Kalenderwoche 24

Quelle: Romantischer Rhein

Freitag, 3. Juni 2016

VG Loreley - Veranstaltungen in der KW 23

Veranstaltungen im Tal der Loreley für die Kalenderwoche 23

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 1. Juni 2016

Eröffnung Gotthard Basistunnel

Heute wird der Gotthard Basistunnel mit einem großen Staatsakt offiziell eröffnet - Bauzeit rund 17 Jahre. Derzeit ist er der längste Eisenbahntunnel der Welt.

Hier die Fakten:

  • Streckenführung
    Zwischen Erstfeld (Kanton Uri) und Bodio (Kanton Tessin). Die Strecke ist eben ohne nennenswerte Steigungen und enge Kurven.
  • Geschwindigkeit
    Personenzüge sollen in der Regel mit 200 km/h fahren, Güterzüge mit 100 km/h. Möglich sind Höchstgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h für Personenzüge und 160 km/h für Güterzüge.
  • Zeitgewinn
    45 Minuten zwischen Zürich und Lugano - nach Endausbau 2020.
  • Wirtschaftlichkeit
    Statt 180 Güterzüge pro Tag - wie im alten Gotthard-Tunnel - können 260 Güterzüge verkehren. Hinzu kommen 65 Personenzüge. Die ebene Strecke auf nur 550 Meter über dem Meeresspiegel macht längere Züge mit mehr Gewicht, weniger Loks und kürzere Fahrzeiten möglich.
  • Umwelt
    Weite Teile des Güterverkehrs durch die Alpen sollen künftig von der Straße auf die Schiene verlagert werden können.
  • Arbeitskräfte
    2400 Beschäftigte waren in Spitzenzeiten tätig, gearbeitet wurde rund um die Uhr in drei Schichten.
  • Steinmassen
    Für die beiden einspurigen Hauptröhren sowie die Sicherheits-, Belüftungs- und Querstollen wurden 152 Kilometer lange Strecken aus dem Gestein gebrochen - insgesamt 28,2 Millionen Tonnen.
  • Kosten
    23 Milliarden Franken (21 Milliarden Euro) - einschließlich der Nebentunnel (Lötschberg und Ceneri) sowie Gleis- und Bahntechnik.
  • Beginn des normalen Fahrbetriebs
    Geplant nach 3000 weiteren Testfahrten für den 11. Dezember 2016.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Deutschland plan- und tatenlos

Die Schweizer haben den Gotthard Tunnel geplant und in 17 Jahren umgesetzt. Die Niederländer haben die Betuweroute gebaut - Eisenbahnstrecke (Ausbaustrecke und Neubaustrecke) in den Niederlanden für den Güterverkehr vom Hafen Rotterdam nach Zevenaar in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze.

Nur zwischen den Niederlanden und der Schweiz ist nichts passiert. In Deutschland wird immer noch über mögliche Trassenverläufe diskutiert. Bis zum 11. Dezember 2016 ist ja noch viel Zeit.

Montag, 30. Mai 2016

Unwetterfront erreicht Mittelrheintal

Koblenz (ots) - Gegen 20:30 Uhr erreicht die vom Deutschen Wetterdienst angekündigte Unwetterfront das Mittelrheintal. Durch den Starkregen wurden zahlreiche Straßen überflutet, Bäume knickten um und ragten auf die Fahrbahn, Keller liefen voll und Hänge rutschten teilweise ab.

Besonders hat es das Gebiet um die Ortslage Kestert getroffen. Hier wurden 4 Fahrzeugführer auf der B42 Höhe der Ortslage Kestert in ihren PKW von den Wasser- und Geröllmassen überrascht und kurzweilig eingeschlossen. Wann die Bergungs- und Aufräumarbeiten beendet werden könne, kann bislang nicht abgeschätzt werden. Die B42 bleibt voraussichtlich bis mindestens Montag, den 30.05.2016 in diesem Bereich voll gesperrt.

Der Wellmicher Bach, der sich talwärts entlang der Bachstraße in der Ortslage Wellmich schlängelt, verwandelte sich in einen reißenden Strom, der alles an Ufer- und Straßenbefestigungen mit sich riss. Ein Pkw wurde oberhalb der Ortslage von ca. 2m hohen Geröllmassen eingeschlossen. Die Straße ist in diesem Bereich nur noch mit Spezialfahrzeugen befahrbar. Des Weiteren wurden durch das Unterspülen der Bachstraße Gasleitungen freigelegt. Die FFW St. Goarshausen, das THW und die Gasbetreiberfirma SYNA arbeiteten mit Hochdruck, um die Gefahr schnellstmöglich zu beseitigen. Vorsorglich wurden angrenzende Häuser bzw. deren Bewohner (ca. 5 Personen), für die Dauer der Arbeiten durch die Einsatzkräfte der FFW, evakuiert und im Ort untergebracht. Derzeitigen Erkenntnissen nach blieben bislang alle beteiligten Personen unverletzt.

Ebenso musste die B42 in der Ortslage Braubach in Fahrtrichtung Süden wegen starker Wassermassen gesperrt werden.

Durch einen Hangrutsch vor der Ortslage Datzenroth (L255) wurde die halbe Fahrbahn verschüttet. Ein Pkw Fahrer erkannte die Gefahr zu spät und beschädigte sich seinen Pkw geringfügig. Für die Dauer der Sicherungs- und Aufräumarbeiten ist die L255 voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung über Melsbach und Kurtscheid ist eingerichtet.

Quelle: Polizei Koblenz - Stand: 30.05.16 01:30 Uhr

Freitag, 27. Mai 2016

VG Loreley - Veranstaltungen in der KW 22

Veranstaltungen im Tal der Loreley für die Kalenderwoche 22

  • 30.05.2016
    • Koblenzer Gartenkultur - Koblenz
    • Mittelrhein Musik Festival - Koblenz
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Oberwesel
  • 31.05.2016
    • Koblenzer Gartenkultur - Koblenz
    • Mittelrhein Musik Festival - Koblenz
  • 01.06.2016
    • Buserlebnisreise "Die Rheingoldstraße" - Oberwesel
    • Koblenzer Gartenkultur - Koblenz
    • Mittelrhein Musik Festival - Koblenz
  • 02.06.2016
    • Kampf um die Freiheit! Poetenidyll mit revolutionärem Gesang - Oberwesel
    • Koblenzer Gartenkultur - Koblenz
    • Lahnsteiner Bierseminar Expedition ins Bierreich - Lahnstein
    • Mittelrhein Musik Festival - Koblenz
  • 03.06.2016
    • Koblenzer Gartenkultur - Koblenz
    • Mittelrhein Musik Festival - Koblenz
    • Musikalische Stadtführung St. Goar - St. Goar
    • Weinprobe mit Gewölbekellerführung - Oberwesel
  • 04.06.2016
  • 05.06.2016

Quelle: Romantischer Rhein

Mittwoch, 25. Mai 2016

Die Rheinquerung der Zukunft offen gestalten

PM Bürgerinitiative Rheinpassagen - Boppard, 25. Mai 2016

Bürgerinitiative Rheinpassagen sieht den Koalitionsvertrag als Chance

Fähren sind das Rückgrat des Verkehrs am Mittelrhein und nur mit den Fähren sind Rheinquerungen auch zukünftig für die Menschen hier zumindest auf dem heutigen Stand zu gewährleisten. Aus der Sicht der Bürgerinitiative Rheinpassagen berücksichtigen die Regelungen im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung diesen Status. Der erste, wichtige Schritt zur weiteren, am Bedarf der Menschen ausgerichteten Verkehrsgestaltung am Mittelrhein ist damit getan, auch unter dem Aspekt der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Wiederaufnahme der Planung für eine Mittelrheinbrücke. Die ist an Bedingungen geknüpft: Eine Brücke ist von den Kommunen zu finanzieren, sie muss welterbeverträglich sein, den Fortbestand der Fähren als Teil des Welterbes garantieren und sie, die Fähren, sind in den ÖPNV einzubeziehen. Es ist außerdem ein Mobilitätskonzept für alle Verkehrsteilnehmer am Rhein zu entwickeln.

Die Bürgerinitiative Rheinpassagen hatte bereits vor den Landtagswahlen 2016 die Erstellung eines „Generalverkehrsplans“ gefordert. Der soll alle Verkehrsströme und den Verkehrsbedarf aller Verkehrsteilnehmer, Schüler, Arbeitnehmer, Besuchsfahrten, Touristen, aber auch Geschäfts- und Industrieinteressen, ermitteln, um dann das erforderliche, an den Menschen orientierte Verkehrsangebot einschließlich der Rheinquerungen neu zu gestalten und zu verbessern. „Diese Forderung haben wir den Verhandlungsspitzen für den Koalitionsvertrag vorab übermittelt.“, sagt Klaus Thomas von der Bürgerinitiative Rheinpassagen und ergänzt: „Wir finden uns im Koalitionsvertrag mit dem dort genannten „Mobilitätskonzept entwickeln“, in unserem Sinne umfänglich dargestellt. „Auch mit unseren zurückliegend immer wieder vorgetragenen Forderungen zum Erhalt der Fähren und zur Stärkung der klimafreundlichen Verkehrspolitik sind wir gut abgebildet“ (Nachzulesen unter: http://loreley-info.blogspot.de/2016/04/positionspapier-der-bi-rheinpassagen.html).

Hintergrund für diese Forderungen der Bürgerinitiative Rheinpassagen ist die klare Erkenntnis, dass die Fähren mit dem Bau einer Brücke am Mittelrhein ihren Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen einstellen müssen und der Gesamtverkehr dann über eine einzige Brücke über Fellen/Wellmich zu kanalisieren wäre. Mit verheerenden Folgen für die Menschen hier: Der Rhein würde zur Grenze, die jeweils andere Rheinseite nur noch mit dem Pkw erreichbar und die Verkehrsbelastung auf den Rhein-Parallelstraßen und in den Dörfern und Städten drastisch bis zum zehnfachen des heutigen Straßenverkehrs ansteigen. „Der im Koalitionsvertrag festgeschriebene „Lärmschutz als wichtiger Bestandteil der Verkehrspolitik“ muss sowohl für den Schienen-Güterverkehr wie auch für den Straßenverkehr gelten“ fordert die Bürgerinitiative.

Gemäß Koalitionsvertrag werden in einem vom Land breit angelegten Beteiligungsprozess mit Unternehmen, Verbänden, Kommunen, Wissenschaft, Gewerkschaften und anderen Interessenvertretern die zukünftigen Mobilitätsanforderungen in Rheinland-Pfalz diskutiert, beraten, Vorschläge entwickelt und unter dem Titel „Mobilitätskonsens 2021“ bis 2018 Vorschläge für die Verkehrsinvestitionen der Zukunft entwickelt, die der Landesregierung als Entscheidungsgrundlage dienen werden.

„Wir sind als Bürgerinitiative Rheinpassagen gern bereit, an der Erstellung eines zukunftsorientierten Gesamt-Verkehrskonzeptes mitzuarbeiten, bietet Klaus Thomas an und ergänzt: „Wir sind auch bereit, ein Verkehrskonzept für die von der Bürgerinitiative unterstützte Idee einer Bundesgartenschau (BUGA) am Mittelrhein im Sinne des Erhalts der Verkehrsstruktur und deren Zuschnitt auf die Abwicklung der zu erwartenden Verkehrsströme bei einer BUGA umfänglich mit zu entwickeln“.

Im Zusammenhang mit der BUGA 2031 hatte Minister Lewentz jetzt öffentlich vorgetragen, dass im Koalitionsvertrag der Ampel-Landesregierung festgeschrieben ist: „Die Koalitionsparteien haben sich auf den Standort Wellmich/Fellen verbindlich festgelegt“. Im Koalitionsvertrag liest sich das aber mit der Erstellung eines Gesamtverkehrskonzeptes doch völlig anders. „Wichtig ist, dass auch Fahrgäste der umweltverträglichen Verkehrsträger: Bahn, Bus, Rad und auch Fußgänger von einer möglichen festen Rheinquerung profitieren, damit die Klimaschutzziele auch im Verkehrssektor erreicht werden“, fügt Mario Pott (VCD) hinzu.

Die Kosten, auch das ist aus dem Koalitionsvertrag herauszulesen, werden eine mitbestimmende Rolle bei der Entwicklung dieses Verkehrskonzeptes, auch im Zusammenhang mit der BUGA, spielen. Die jetzt wieder einmal genannten Brückenkosten in Höhe von 40 Mio. € sind jedenfalls schon lange Vergangenheit. Die Zahl stammt aus dem Jahr 2005, bezieht sich auf eine einfache „Standardbrücke“ und nicht auf einen welterbeverträglichen Entwurf und, das haben Medienrecherchen schon damals ergeben, sie beinhalten lediglich den Brückenkörper. Es fehlen Kostenansätze für zum Beispiel Architekten-, Ingenieurs- und Bauplanungskosten, Grunderwerb, Kosten für Gewässer- oder geotechnische Gutachten oder Straßenbaukosten sowie die Umsatzsteuer nach der EWS. Auch sind Kosten für Zu- oder Abwege nicht genannt. Zusammengerechnet und auf den Stand einer möglichen Fertigstellung im Jahr 2025 hochgerechnet ergeben sich dann auch unter günstigen Bedingungen Gesamtkosten von weit mehr als 100 Mio € allein für die Brücke.

Die Brücke ist ein kommunales Verkehrsprojekt steht im Koalitionsvertrag. Die Kreise sind demnach kostenpflichtig, sie haben auch die Folgekosten von jährlich etwa vier bis sechs Mio. € zu übernehmen.

Wichtig ist es nach Auffassung der Bürgerinitiative Rheinpassagen, dass dieses umfang- und risikoreiche Projekt BUGA 2031 mit der notwendigen Transparenz vorbereitet wird, um so die Menschen hier „mitnehmen“ zu können. Risiken und Chancen sind offen und umfassend darzustellen. erwartet die Bürgerinitiative Rheinpassagen. Von Beginn an Vertrauen schaffen, darin sieht sie einen wichtigen Teil ihrer angebotenen Unterstützung.

Klaus Thomas, Mario Pott, Otto Schamari und Elke Greiff-Gossen.

Montag, 23. Mai 2016

Stadtsanierung St. Goarshausen

Keiner zuständig!?

Die letzte Instandsetzung vom September 2015 ist wie man sehen kann fehlgeschlagen!