Mittwoch, 26. September 2018

Winzerfest Braubach - 05.10. - 08.10.2018

Freitag 05.10.2018 Winzerfest-Eröffnung

18h Bühne Marktplatz
Offizielle Eröffnung des Winzerfestes 2018 durch Stadtbürgermeister Joachim Müller anschließend Live-Musik mit "INTAKT"

19h-24h Bühne Obermarktstraße
Live-Musik mit "JL-Music" Alleinunterhalter der neuen Generation

Samstag 06.10.2018

15h Obermarktstraße und Marktplatz
Eröffnung der Weinstände

15h Rheinstraße
Eröffnung der Kirmes

17h-19h Bühne Marktplatz
Dämmerschoppenkonzert des Musikvereins Concordia Rhens

19:30h Fackel- und Laternenumzug
durch die historische Altstadt unter Mitwirkung der Majestäten der Stadt Braubach, der historischen Bürgerwehr mit Marketenderinnen, der Musikgruppe Concordia Rhens und dem Fanfarenzug Grün-Weiß Spay.

anschließend
Begrüßung durch den Stadtbürgermeister und Schlüsselübergabe an die Majestäten auf dem Marktplatz.

20:30h-1:00h Bühne Marktplatz
Live-Musik mit "BeToBe" "Next Generation Party Power"

19h-24h Bühne Obermarktstraße
Live-Musik mit Klaus Lempart
"Musik der Extraklasse!"

ca. 20:30h
Höhenfeuerwerk

Sonntag 07.10.2018

10h Barbarakirche
Ökumenischer Gottesdienst

11h-13h Bühne Marktplatz
Frühschoppen mit dem Musikverein Niederwerth 1922 e.V.

14h Winzerfestumzug
Traditioneller Winzerfestumzug durch die über 1325 Jahre alte Stadt

anschließend
Begrüßung durch die Majestäten der Stadt Braubach auf dem Marktplatz.

16h-22h Bühne Marktplatz
Live-Musik mit "TNO" - Die liebenswerte Nostalgieband

16h-22h Bühne Obermarktstraße
Live-Musik mit "JL Music"

Montag 08.10.2018

Kinderprogramm auf dem Marktplatz für Junge und junggebliebene präsentiert von SÜWAG

15h Bühne Marktplatz
Die Bremer Stadtmusikanten

18h Marktplatz
"Bacchusralley" - Das Weinfass-Rennen

19h-24h Bühne Marktplatz
Festausklang bei Wein und Live-Musik mit "Benny & Friends"

19h-24h Bühne Obermarktstraße
Live-Musik mit Klaus Lempart
"Musik der Extraklasse!"

Mittwoch, 18. Juli 2018

Situationsbeschreibung der Fährbetriebe zur Aufnahme in den Masterplan

Klaus Thomas
Mainzer Str. 55

56154 Boppard, den 20. April 2015
Tel.: 06742 938181

Klaus Thomas, Mainzer Str. 55, 56154 Boppard

Frau
Ministerin
Eveline Lemke
Stiftsstraße 9
55116 Mainz

Betreff:
Hier:

Masterplan für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Situationsbeschreibung der Fährbetriebe zur Aufnahme in den Masterplan

Anlagen: 4

Sehr geehrte Frau Ministerin,

der Masterplan Welterbe Oberes Mittelrheintal wird derzeit abschließend erstellt. Der Arbeitskreis "Mobilität & Infrastruktur" hat am 26. Februar 2015 bei seiner 3. Sitzung das Thema „Mittelrheinbrücke“ und bei seiner 4. Sitzung am 18. März 2015 das Thema „Fährbetriebe“ als jeweils inhaltlichen Schwerpunkt der zukünftigen Ausgestaltung des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal behandelt.

Wir, die Betreiber der Fähren am Mittelrhein möchten Ihnen, sehr geehrte Frau Ministerin, den unmittelbaren Zusammenhang zwischen einer Brücke am Mittelrhein und den Fährbetrieben aufzeigen: Derzeit sind die Fähren über den Rhein die wichtigste Verbindung für die Menschen zur jeweils anderen Rheinseite. Die Betriebe in Boppard (Fähre Boppard - Filsen), St. Goarshausen (Loreleyfähre St. Goarshausen - St. Goar), in Kaub (Fähre Kaub – Engelsburg) und in Niederheimbach (Mittelrheinfähre Niederheimbach – Lorch) stellen diese Verbindung regelmäßig her.

Mit dem Bau einer Brücke am Mittelrhein würde diese Situation aber nachhaltig und grundlegend verändert.

Die Fährbetriebe am Mittelrhein sind privatrechtliche Unternehmen. Sie unterliegen allen Markt- und Kapitalrisiken, die von den Fährbetrieben erbrachten Dienstleistungen sind die Grundlage ihrer Kosten- und Leistungsrechnung. Einnahmen erzielen die Fährbetriebe aus der Beförderung von Personen und Fahrzeugen mit denen die Kosten zu decken sind. Werden den Fährbetrieben einzelne Einnahmesegmente entzogen, dann sind die Existenzbedingungen der Unternehmen, Liquidität und Rentabilität, nicht gesichert, zumal derzeit keiner der Fährbetriebe öffentliche oder private Finanzhilfen beansprucht oder erhält.

Mit dem Bau einer Brücke zwischen St. Goar – Fellen und St. Goarshausen - Wellmich würde ein großer Teil des Kraftfahrzeugverkehrs von den Fähren weg und zur Brücke hin verlagert. Mit den dann noch zu erzielenden Einnahmen aus den Rest-Beförderungsleistungen wären die Fähren nach derzeitigen Standards nicht weiter kostendeckend zu betreiben. Die betriebswirtschaftlich sinnvolle Weiterführung der Fährbetriebe würde damit in Frage gestellt.

Jeder der derzeitigen Fährbetriebe am Mittelrhein hat auf der Grundlage seiner Betriebsverantwortung zwischenzeitlich Kalkulationsgrundlagen erstellt, die dann anzuwenden wären, wenn der Bau einer Brücke am Mittelrhein zwischen St. Goar – Fellen und St. Goarshausen – Wellmich vollzogen würde. Die Zukunftsaussichten für den Fährverkehr am Mittelrhein sind von jedem Fährbetreiber in den Anlagen 1 – 4 zu diesem Schreiben detailliert dargestellt. Zusammengefasst bedeutet das

  1. Fähre Boppard – Filsen (Anlage 1 zu diesem Schreiben): Die Fähre ist etwa 12 Kilometer vom geplanten Brückenstandort entfernt. Es ist davon auszugehen, dass sich der Kraftfahrzeugverkehr dann überwiegend auf die Brücke verlagert. Mit den Einnahmen aus den verbleibenden Verkehren können die Kosten im Gesamtjahr nicht mehr gedeckt werden. Insofern wird eine Weiterführung des Betriebes insgesamt in Frage gestellt.

  2. Fähre St. Goarshausen – St. Goar (Anlage 2 zu diesem Schreiben): Die geplante Brücke ist etwa 3 Kilometer vom Fährstandort entfernt. Es ist davon auszugehen, dass dann nahezu der gesamte Kraftfahrzeugverkehr über die Brücke fahren würde. Die wirtschaftliche Grundlage würde dem Fährbetrieb entzogen. Der Fährbetrieb müsste eingestellt werden. Eine Fußgängerfähre ist wirtschaftlich nicht darstellbar.

  3. Fähre Kaub – Engelsburg (Anlage 3 zu diesem Schreiben): Die Fähre verbindet den Ort Kaub mit der Bundesstraße 42 zur Engelsburg an der Bundesstraße 9. Der Fährbetrieb ist an diesem Standort sehr stark vom Kfz-Aufkommen abhängig, um kostendeckend betrieben zu werden. Eine in etwa 12 Kilometer von der Fähre Kaub entfernt zu bauende Brücke würde einen wesentlichen Teil des Kfz-Verkehrs dort hin verlagern und die Einnahmesituation für den Fährbetrieb derart drastisch verändern, dass der Fährstandort aufzugeben wäre.

  4. Fähre Niederheimbach - Lorch (Anlage 4 zu diesem Schreiben): Der Fährstandort ist etwa 20 Kilometer vom geplanten Brückenstandort entfernt. Eine in etwa 20 Kilometer Enfernung zu dieser Fähre zu bauende Brücke würde einen Teil des Kfz-Verkehrs dorthin verlagern und die ohnehin durch die Bahnunterführung Niederheimbach eingeschränkte Einnahmesituation derart drastisch verändern, dass der Fährstandort aufzugeben wäre.

Diese in den Anlagen 1 bis 4 beigefügten Erklärungen der Fährbetreiber zur Zukunft der Fährbetriebe nach einem Brückenbau am Mittelrhein bitten wir in den Masterplan für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal aufzunehmen. Im Masterplan sollten auch die Folgen für die Menschen, die Landschaft und die Umwelt ohne Fähren am Mittelrhein dargestellt werden:

  1. Rheinquerungen wären auf dem 65 Kilometer langen Weg zwischen Koblenz und Bingen für alle Verkehrsteilnehmer nur noch über die zu bauende Brücke möglich

  2. Der Rhein wird dann in vielen Fällen zur Grenze werden. Fußgängern würde die Möglichkeit von Rheinquerungen außerhalb von Bingen und Koblenz komplett entzogen. Auch für Radfahrer dürfte die Rheinquerung über die Brücke bei St. Goar/St. Goarshausen wegen dann großer Entfernungen grundsätzlich entfallen.

  1. Einkaufs-, Besuchs- und Sozialverkehre einschließlich der Schülerverkehre würden zur anderen Rheinseite zukünftig auszuschließen sein. Beispiele: Von den Rheindörfern Osterspai, Filsen und Kamp-Bornhofen auf der rechten Rheinseite wird die Entfernung in das linksrheinische Boppard mit seiner guten Infrastruktur, dem Krankenhaus, mit Ärzten, Schulen, dem Gymnasium, mit Arbeits- und Ausbildungsplätzen insbesondere im Hotel-, Gaststätten- und Dienstleistungsgewerbe und im Handwerk auf etwa 60 bis 80 Kilometer täglich anwachsen. Schüler- und Sozialverkehre werden dann nicht mehr stattfinden. Für den Berufsverkehr zu einem der attraktiven Arbeitsplätze in Boppard (BOMAG; Sebamed, Industriegebiet Hellerwald, Hotel- und Gaststättengewerbe) wird der Weg arbeitstäglich deutlich weiter und sehr kostenintensiv.

    Die Fähre Loreley befördert täglich in 24 Stunden 30.000 Fußgänger zwischen St. Goarshausen und St. Goar. Über eine Rheinbrücke würde die Entfernung zur jeweils anderen Rheinseite 6 bis 8 Kilometer betragen. Der gesamte Fußgängerverkehr müsste dann auf Kraftfahrzeuge verlagert werden. Das gilt auch für die täglich etwa 200 Fahrschüler. Auch das Gymnasium in St. Goarshausen wird von St. Goar nur mit dem Kraftfahrzeug zu erreichen sein.

  2. Es werden erhebliche Mehrverkehre auf der Straße erzeugt. Die Entfernungen zum Erreichen der anderen Rheinseite wird nach einem Brückenbau zukünftig durchschnittlich 50 Kilometer für Hin- und Rückweg betragen. Dabei erzeugen dann je 100 Personen einen jährlichen Mehrverkehr von 1.6 Mio. Kilometern.

Dass der Wegfall von Fährverbindungen alle notwendigen Beziehungen zur benachbarten Rheinseite unterbricht mag durch das Beispiel des etwa zweiwöchigen Ausfalls der Fährverbindung Boppard - Filsen im Januar 2015 aufgezeigt werden. Die jeweils andere Rheinseite war nur mit dem Pkw über die Brücke Koblenz oder über die Fähre St. Goarshausen/St. Goar zu erreichen. Ärztliche Behandlungen in Boppard waren zu unterbrechen, Krankenhausbehandlungen wurden abgesagt oder verlagert, Arbeitsplätze, aber insbesondere auch Ausbildungsplätze konnten nicht erreicht werden, Schulbesuche mussten entfallen, auch die sozialen Verbindungen zwischen den Menschen waren während dieser Zeit stark eingeschränkt oder unterbrochen. Mit dem Wegfall der Fähren am Mittelrhein würde diese Situation zur Regel werden.

Die Fähren sind unverzichtbar für die Menschen am Rhein. Wir, die Fährbetreiber am Mittelrhein sind uns dessen bewusst, wir sind bereit, unsere Aufgabe weiterhin zu erfüllen und auch die Tradition der Fährbetriebe im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal zum Wohle der Menschen und im Sinne der Fortentwicklung des Tals zu erhalten. Den Fortbestand der Fährbetriebe könnten wir aber dann nicht gewährleisten, wenn uns die betriebswirtschaftlichen Grundlagen zur Weiterführung unserer Fährbetriebe durch von uns nicht zu vertretende Vorgaben entzogen würden.

Sehr geehrte Frau Ministerin, wir würden unsere Situation und unsere Einschätzung der Folgen für das Mittelrheintal nach der Aufgabe von Fährbetrieben gern persönlich mit Ihnen erörtern. Wir würden dazu einen Termin in Mainz in Ihrem Hause wahrnehmen. Wir laden Sie aber gern auch herzlich zu uns an den Mittelrhein ein. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen und bitten Sie, uns einen Termin hierfür zu nennen.

Mit freundlichen Grüßen:

Pfaffendorfer Brücke Koblenz

Eine Verkehrszählung auf der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz ergab folgendes Bild:

  • 1000 Kraftfahrzeuge stadteinwärts / Stunde
  • 1750 Kraftfahrzeuge stadtauswärts / Stunde
  • 125 Fussgänger / Stunde
  • 170 Radfahrer / Stunde

Mittelrheinbrücke

Hier kann man einmal mehr sehen, welches Verkehrsaufkommen durch den Bau der Mittelrheinbrücke auf die Städte St. Goarshausen und St. Goar zukommen wird, zumal die Fähren in Boppard, Loreley, Kaub und Lorch mit Fertigstellung der Brücke ihren Dienst aus wirtschaftlichen Gründen einstellen werden.

Das Schreiben der Fährbetreiber an die Landesregierung liegt der Redaktion vor.

Freitag, 13. Juli 2018

Malu Dreyer zur Mittelrheinbrücke

Malu Dreyer im Interview

Frage: "Ein großes Thema im vergangenen Wahlkampf war die Mittelrheinbrücke. Wann zerschneidet denn ein Ministerpräsident oder eine Ministerpräsidentin, möglicherweise sogar von der SPD, das Band auf dieser Brücke?"

Antwort: "Im Moment hängt das eigentlich an einem Landrat und einer Region. Wir wären schon längst viel weiter. Das Land übernimmt die Kosten für das Raumordnungsverfahren zu 100 Prozent. Und wir gehen weiter davon aus, dass die Brücke als kommunale Brücke kommt. Aktuell steht nur einer auf der Bremse, und das ist der Landrat. Sonst niemand."

Das Gespräch führten Peter Burger, Manfred Ruch und Carsten Zillmann
RZ Koblenz und Region vom Freitag, 13. Juli 2018, Seite 6

Kommunale Brücke ?! - die Fakten

Nach aktuellem Stand wurde das vom Land finanzierte Raumordnungsverfahren - Kosten 660 000 Euro - gestartet.

Niemand will die Brücke bauen. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sieht sie als kommunales Projekt.

Der Landesrechnungshof hatte erklärt, dass alles für eine Landesbrücke spreche.

Rhein-Hunsrück-Landrat Marlon Bröhr (CDU) sieht sie als Landesbrücke, diese Sichtweise hat er durch das "Rechtsgutachten von Prof. Dr. jur. Willy Spannowsky" belegt.

Verschwendung von Steuergeldern - Untreue?

Prof. Spannowsky schreibt in seinem Gutachten "die rechtliche Klassifizierung einer Straße ist 'keine politische Entscheidung'".

Warum dürfen unsere Politiker Steuergelder in Höhe von 660 000 Euro für ein Raumordnungsverfahren zur Mittelrheinbrücke ausgegeben, wenn niemand Bauherr für solch ein Projekt sein will?

Donnerstag, 12. Juli 2018

Unwetterschaden L334

St. Goarshausen Nach den Unwetterschäden vor mehr als zwei Jahren geht es im Bereich des Wellmicher Bachs in St. Goarshausen weiter voran: Bevor das Loch beim Tennisheim verfüllt werden kann, muss jedoch noch eine Hangsicherung an der ehemaligen Halde der Grube „Gute Hoffnung“ eingebaut werden. Diese hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung in Auftrag gegeben.

Quelle: RZ Rhein-Lahn-Kreis (West) Bad Ems vom Donnerstag, 12. Juli 2018, Seite 19 (0 Views) - Redakteur Andreas Jöckel

Montag, 2. Juli 2018

Sanierungsbedarf der Bank-, Bett- und Kammerecktunnel gegenüber der Loreley?

"Die DB Netz AG steht vor der Aufgabe, den Bank-, Bett- und Kammerecktunnel in absehbarer Zeit sanieren zu müssen."

Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (2017))

"Die Tunnel können heute wie in Zukunft uneingeschränkt im Begegnungsverkehr benutzt werden."

Jürgen Konz (Konzernbevollmächtigter für die Länder Rheinland - Pfalz und Saarland, Deutsche Bahn AG).

Samstag, 23. Juni 2018

The 5th International NGO Forum on World Heritage at Risk

Ramada City Center Hotel, Manama, 22 - 23 June 2018

We, the Civil Society Organizations who have attended the 5th International NGO Forum on World Heritage at Risk organized by World Heritage Watch on 22-23 June 2018 in Bahrain, coming from 24 countries in 6 continents, as active and concerned citizens dealing with Natural and Cultural World Heritage properties at different places, would like to bring the following to the attention of the World Heritage Committee:

Resolution

On Dangers to the Upper Middle Rhine Valley World Heritage Site

The World Heritage Site Upper Middle Rhine Valley is in danger. Decisions to preserve the universal heritage are absolutely essential. The official reports presented to UNESCO deviate significantly from the actual development. It is urgent to examine the situation closely.

1st Middle Rhine bridge

So far, the World Heritage Committee has been informed that this bridge will improve regional traffic. The new expert reports show clearly that the bridge connects the motorways and federal highways on the left and on the right banks of the Rhine. It is the connection of a new east-west road axis. The bridge closes the only remaining gap for the existing supra-regional road network. In addition, all planning and expert reports submitted to the World Heritage Committee are based on false figures. The draft design of the competition winner Heneghan, Peng-architects, was based on this wrong information. The bridge is in demand by a predominantly non-World Heritage economy. The state of Rhineland-Palatinate supports this transit through the World Heritage Valley of up to 50,000 vehicles and trucks daily. It finances up to 90% of the minimum 100 million € total cost of the bridge and in addition the connecting roads.

The disadvantages for the World Heritage and people are significant. All ferries will cease operation with the construction of a bridge. For cyclists and pedestrians, for people without cars, the Rhine becomes the border. There will be considerably more road traffic in addition to the railway noise.

A traffic plan for the Middle Rhine could clarify the regional traffic needs and the effects of a bridge. This planning proposal has been denied.

2. Railway noise

The maximum load on the Mittelrhein railway lines with a regular noise level of more than 100 dB (A) is well known to all those responsible. The noise and vibration levels continue to rise. Measures to improve the situation are announced but not implemented. These measures include:

  1. An alternative route is the most effective means of reducing noise. A proposal to build a new freight railway outside the Middle Rhine Valley was not taken up by the federal government. It has not been built. Reason: no urgent need! A new route is being built in the Elbe Valley although it only has one-third the rail traffic as compared to the Middle Rhine Valley. The Elbe Valley is not a World Heritage Site.
  2. Reduced speeds and night driving bans which would cause significantly less noise and reduce vibration.
  3. The removal of loud freight cars to reduce noise considerably.
  4. The Federal Government has declared its intention to significantly improve noise abatement by banning freight trains without low-noise braking systems from 2020 onwards. Around 600,000 freight cars travel across Europe without restrictions on all railway lines. DB AG owns about 14% of them. It will change its brakes. More than 80% of all freight cars in Europe will remain without new brakes and train noise will remain.
  5. The plan to build a new tunnel between Oberwesel and St. Goar on the Lorelei rock will not be built. Instead, the old tunnels will be renovated. The noise will still be present, a significant intervention in the rocks is required.

All proposed noise abatement measures will fail until 2030 due to the at least 30% increase in rail freight traffic. Every train produces noise. Every day 600 freight trains pass (every three minutes) creating continuous noise. For the people in the valley there is never any rest, day and night. The terrible and ever-increasing railway noise is incompatible with the outstanding universal value of the World Heritage Upper Middle Rhine Valley. In addition there is the street noise of the motorway connection over the Middle Rhine Bridge.

3. The Loreley

The Loreley Rock is one of the few places in the world where a myth is still concretely present. It is the epitome of Rhine Romanticism. Derived from this, the rock is today the central identification point of the World Heritage Upper Middle Rhine Valley. As one of the most prominent places in the cultural landscape, the Loreley is well-known far beyond its borders.

The Loreley Plateau is being extensively rebuilt. Studies have been carried out to ensure the visual integrity of the Loreley rock. The work and the study do not match. Far in the Rhine Valley you can now see the huge white tent roof of the Loreley scaffolding. It destroys the "postcard look" over the castle Katz to the Loreleyfelsen, which was taken up in the World Heritage List. Under construction is a landscape park with "Mythenraum" and illuminated obelisk and a huge hotel on an area of 28,000 m / 2. To connect the two sides of the Rhine Loreley a suspension bridge has been built. The summer toboggan run, which is not a World Heritage site, completes the picture. A concept to preserve the Loreley myth has not been developed. The way to the myth, the legendary blond maiden on the Loreley rock, now leads over a suspension bridge to a myth room with obelisks.

Conclusion:

  • The ICOMOS 2011 evaluation warned that "noise and vibrations are the main obstacle to the development of the Rhine Valley". The actual situation of railway noise is not being taken seriously. The World Heritage Committee should draw the attention of the Federal Government and the European Union to the noise pollution of the railway in the Middle Rhine Valley and call for concrete measures for sustainable noise reduction. The World Heritage Committee must make it clear that the terrible railway noise endangers the property’s World Heritage status
  • The planned motorway connection over the Middle Rhine Bridge is not compatible with the outstanding universal value of the World Heritage Upper Middle Rhine Valley. The bridge does not contribute to the conservation of the World Heritage site but benefits the regional economy which uses the property as a transport route. The disadvantages for the World Heritage are considerable: closing of ferry services, people do not cross the Rhine, increase in street noise. The World Heritage Committee must urge the state government not to increase rail noise by interregional road traffic over the Rhine bridge. The government should develop a regional transportation plan to improve regional traffic in the short term
  • The unique charisma of the Loreley myth must not be subordinated to purely economic development. It needs to be carefully developed so that the world can continue to identify with it. The tent roof of the Loreley scaffolding sends a negative signal. A suspension bridge over the Rhine is to be rejected categorically.

Manama, 23 June 2018