Montag, 7. Juli 2014

Bester Schoppen Mittelrhein

Ein gutes Jahr für den „Besten Schoppen Mittelrhein“ Beteiligte Betriebe steigern das Qualitätsbewusstsein in der Gastronomie

Die Aktion „Haus der besten Schoppen Mittelrhein“ und „Der Beste Schoppen Mittelrhein“ fand großen Anklang in der Gastronomie des Mittelrheintales.

St. Goar. Zum fünfzehnten Mal wurden am Mittelrhein die Gastronomiebetriebe aufgerufen, die Qualität ihrer Ausschankweine auf den Prüfstand zu stellen. Die Veranstalter Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (LWK), die Weinwerbung „Mittelrhein-Wein e.V.“, die Industrie und Handelskammer Koblenz (IHK), das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum – Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR) und der Hotel- und Gaststättenverband Rheinland e.V. (DeHoGa) können mit der Resonanz zufrieden sein. Zwischen Kaub und Bad Hönningen sowie Bingen und Andernach haben 46 Wirte insgesamt 319 Ausschankweine zum Wettbewerb angestellt.

Die Prüfer hatten an zwei Probentagen alle Hände voll zu tun, das breitgefächerte Angebot aus 50 Winzerbetrieben vom Mittelrhein zu testen. Neben den Veranstaltern probten vor allen die Wirte selbst. Sie hatten in verdeckter Probe - unter denen sich das eigene Angebot befand - auch die Möglichkeit, einen Überblick über die Ausschankqualität der Mitbewerber zu erhalten. 89,66 % der angestellten Weine wurden von der fachkundigen Jury positiv bewertet. Bei den Rebsorten dominierte die Rieslingrebe, die im Weinanbaugebiet zwischen Bingen und Bonn zu 70 % angebaut wird. Auch Weißburgunder, Grauburgunder, Rivaner und Spätburgunder stellten die Betriebe zum Wettkampf an.

Vom Hotel-Restaurant über das klassische Gasthaus bis hin zur ambitionierten Weinstube und der quirligen Gutsschänke sind sehr verschiedene Betriebstypen der mittelrheinischen Gastro-nomie in der Siegerliste vertreten. Aufgrund ihrer guten Ausschankweine haben in den letzten Jahren 34 Betriebe die Auszeichnung „Haus der Besten Schoppen“ erhalten. In diesem Jahr kommen zwei neue Häuser hinzu. Es sind dies:

Um sich mit den Lorbeeren „Haus der besten Schoppen“ zu schmücken, muss ein Gastronom mit seinen gesamten offenen Ausschankweinen am Wettbewerb in drei aufeinander folgenden Jahren erfolgreich teilnehmen. Mindestens zwei Drittel seiner eingereichten Weine müssen den Geschmackstest der Jury bestehen. Die Betriebe erhalten dann eine Plakette, um das Haus zu kennzeichnen.

Die Ehrung der Siegerbetriebe fand unter Beteiligung vieler Wirte, Winzer und Ehrengäste am Montag, den 07. Juli 2014 im Hotel Leyscher Hof in Leutesdorf statt. Sie waren aus dem gesamten Weinanbaugebiet angereist, um bei einem guten Schoppen das erfolgreiche Abschneiden der Betriebe zu feiern.

Dr. Stephan Reuter von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Mittelrhein Weinkönigin Dhana Kröber und die Leutesdorfer Weinkönigin Kerstin Reisdorf überreichten die Urkunden. Zu den ersten Gratulanten zählten Dr. Dirk Haupt, der die Glückwünsche der Landesregierung überbrachte, Paul Frowein vom DLR Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rhein-Nahe-Hunsrück, Christian Dübner von der IHK Koblenz und Lothar Weinand DEHOGA Rheinland-Pfalz.

Die Namen aller Siegerbetriebe und weitere Infos finden Sie im Internet unter www.derbesteschoppen.de

Weitere Informationen:
Mittelrhein – Wein e.V. Landwirtschaftskammer RLP in Koblenz
Am Hafen 2, 56329 St. Goar Peter-Klöckner-Str. 3, 56073 Koblenz
Mo – Mi – Do 8-12 Uhr Tel.: 0261–91593218 / Fax: 91593233
Tel.: 06741 – 7712 / Fax: 7723
E-mail: info@mittelrhein-wein.com www.derbesteschoppen.de

Foto Siegerehrung: Gerd Knebel

Donnerstag, 6. Juni 2013

Pegel am Mittelrhein sinken

Die Wasserstände fallen am gesamten Mittelrhein. Aufgrund des geringen Hochwasserbeitrags durch die Mosel fallen die Wasserstände unterhalb der Moselmündung etwas stärker als im südlichen Mittelrhein. In den nächsten Tagen werden die Wasserstände am gesamten Mittelrhein weiterhin fallen.

Quelle: LUWG RLP

Hochwasser Rhein: Lage hat sich entspannt

Mit sinkenden Pegeln am Rhein hat sich die Lage im Bereich der SGD Süd entspannt. Die Flutung des Polders Ingelheim am 4. Juni verlief reibungslos und ist inzwischen abgeschlossen. Das Wasser wird nun sukzessive in den Rhein zurückfließen.

Auch die Überflutungen des Lauterrückstaudeichs und von Daxlander Au gehen wieder zurück. Im beiden Fällen wurden am 5. Juni die Deiche geöffnet, so dass ein Ablaufen mit der sinkenden Rheinwelle erfolgt.

Quelle: SGD Süd RLP

Mittwoch, 5. Juni 2013

Hochwasser Mittelrhein

Die Wasserstände der Mittelrheinpegel bleiben heute noch auf hohem Niveau. Ab Koblenz bis Köln fallen die Wasserstände langsam ab.

Quelle: LUWG RLP

Dienstag, 4. Juni 2013

Flutung Polder Ingelheim hat um 4.30 Uhr begonnen

Heute Morgen um 4.30 Uhr wurde mit der Flutung des Polders Ingelheim aufgrund des aktuellen Rheinhochwassers begonnen. Seit dem Öffnen der Fischbauchklappe am Einlassbauwerk des Polders strömen circa 50 Kubikmeter Rheinwasser pro Sekunde in die Hochwasserrückhaltung. Die Polderflutung verläuft bisher reibungslos.

Polder Bodenheim/Laubenheim wird basierend auf aktueller Berechnung des erwarteten Pegelstandes nicht geflutet.

Der Poldereinsatz wird angesichts des Ausmaßes der Fluten zu einer Verzögerung der Hochwasserwelle beitragen, Überflutungen ufernaher Bereiche jedoch nicht gänzlich verhindern können.

Quelle: SGD Süd

Polder Bodenheim/Laubenheim

Aufgrund der aktuell berechneten erwarteten Pegelhöchststände wird der Polder Bodenheim/Laubenheim nahe Mainz nicht geflutet.

Quelle: SGD Süd RLP

Polder Ingelheim

Aufgrund aktueller Berechnungen der erwarteten Pegelstände und zur optimalen Wirkungsentfaltung des Poldereinsatzes wird derzeit damit gerechnet, dass der Polder Ingelheim in den frühen Morgenstunden des 4. Juni 2013, Dienstag, zum Einsatz kommt.

Basierend auf aktuellen Berechnungen des Hochwassermeldezentrums beim LUWG (Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht) besteht die Möglichkeit, dass der Polder Bodenheim/Laubenheim nicht zum Einsatz kommen muss.

Der Poldereinsatz wird angesichts des Ausmaßes der Fluten zu einer Verzögerung der Hochwasserwelle beitragen, Überflutungen ufernaher Bereiche jedoch nicht gänzlich verhindern können.

Quelle: SGD Süd RLP